Moana auf großer Fahrt Teil 2

So. Ihr Lieben, weiter geht´s. Von Zingst nach Barhöft. Ein Lotsenhafen in der Einöde. Dann nach Stralsund, einer alten Hansestadt. Toll restauriert, mit einer Marina direkt an der Altstadt. Sehenswert auch die Gorch Fock 1 als Museumsschiff. Die Zugbrücke öffnet 4x am Tag.

Das Wetter wird etwas ruppiger. Ziemlich kalt, ziemlich windig und ab und zu Regen. Tags immer gute 4 Bf, sogar aus der richtigen Richtung. Zum Glück ist in allen Häfen Strom für die Heizung am Steg.

Anlegen fast wie am Bodensee. Hinten Dalben, manchmal auch Seitenstege oder Heckbojen.

Nach Stralsund weiter durch den Bodden nach Strahlbrode. Nix los und schlechtes Essen. Am nächsten Tag nach Wieck. Auf dieser Seefahrt ist Bruni gestürzt und mit dem Hinterkopf auf der Travellerschiene aufgeschlagen. Hat sehr stark geblutet. Sind in Wieck in´s Krankenhaus gefahren. Die Wunde wurde geklebt. Ein paar Haare mußten auch dran glauben. Am nächsten Tag nach Greifswald. Wieder mal ne Zugbrücke und ne Hansestadt. Auch sehr sehenswert und toll restauriert. Sogar die Plattenbauten aus DDR-Zeiten passen in´s  Stadtbild. Wir liegen hier bei der Hansawerft. Neue Yachten sind mittlerweile mindestens 50 Fuß lang. Entsprechend unser Liegeplatz: 6m breit und 25 m lang. Endlich mal genug Platz.

Das Wetter: siehe oben. Vielleicht ein bißchen mehr Wind. Wenig Regen. Viel Kalt.

Weiter geht´s über den Greifswalder Bodden nach Freest, einem Miniort mit großem Fischereihafen.

Ziemlich viel Wind und steile Wellen bei der Überfahrt. Dafür ein ruhiger Liegeplatz bei einer alten Werft und tolles Essen. Da wir gerade vom Essen sprechen: Fast immer sehr lecker. Viel Fisch, aber auch Fleisch und tolle Bratkartoffeln. Mittags ist ein Heringsbrötchen Pflicht.

Avanti – auf nach Wolgast. Ihr könnt es schon ahnen: Ne alte Hansestadt, noch nicht ganz fertig restauriert, mit einer riesigen Klappbrücke nach Usedom. Hier hatten wir besonders viel Glück. Beim Auslaufen lag ein Splintring auf dem Seitendeck. Irgendwo mußte das Ding ja fehlen. in Blick nach oben:  Das vordere Unterwand sah verdächtig aus. Die Werft schickte einen jungen Mann mit dem Kran nach oben. Der Splintring wurde eingesetzt und nebenbei noch die vergesse Windex montiert. Aber das Glück ging noch weiter. Bruni hatte sich am Finger verletzt. Die Wund eiterte. Wir hatten sie schon aufgestochen und mit Medikamenten behandelt. Nach der Rückkehr vom Kran zu unserem Liegeplatz half uns der Nachbar beim Anlegen. Bruni zeigte mir den verletzen Finger. Der Nachbar sah es auch und begutachtete die Wunde. Sein Beruf: Handchirug. Jetzt wurde die Wunde professionell behandelt. Mehr Glück kann man sich kaum vorstellen.

Heute, 25. Juni liegen wir total malerisch in Krummin, auf der Insel Usedom. Das Wetter: siehe oben.

Was wir hier bisher nicht brauchen ist unser gelbes Sonnensegel und der Cockpittisch. Das Frühstück findet immer unter Deck bei aktivierter Heizung statt.

Zur Seefahrt: Immer schön an die Tonnen halten. Sehr hilfreich die Navionics Software. Jede Tonne wird auf der Route markiert und abgefahren. Auf dem Display hat man immer die Wegstrecke bis zur nächsten markierten Tonne und die Ankunftszeit. Sicherheitstechnisch sind wir halt auf Bodenseeniveau. Keine Rettungsinsel, keine Leuchtboje, keine Leuchtraketen, kein Funk. Aber wir wollen jetzt die Schwimmwesten immer anlegen.

Jetzt geht´s weiter Richtung Stettiner Haf.

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